Adolf Schild-Behnisch

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Adolf Schild-Behnisch
* 1879
† 1972
Industrieller und Gründer des Flugplatzes

Text Ehrentreppe[Bearbeiten]

Adolf Schild wurde 1879 als eines von zehn Kindern des Industriellen Adolf Schild-Hugi und dessen Frau, der Unternehmerin Pauline Schild-Hugi, in Grenchen geboren. Mit nur 19 Jahren trat Schild in das Familienunternehmen, damals noch unter dem Namen A. Schild & Cie., ein. Im Todesjahr des Vaters, 1915, wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die neu den Namen A. Schild SA., oder kurz Assa trug. 1915 wurde Schild technischer und ab 1936 auch kaufmännischer Direktor. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Assa zum Zugpferd der 1926 gegründeten Ebauches SA, einem Zusammenschluss der schweizerischen Uhrenrohwerkproduzenten, und sogar zu einer der weltweit führenden Ebauches-Fabriken. Nach dem Tod seines Bruders César übernahm Schild bis 1956 die Gesamtleitung der Assa. Schild engagierte sich allerdings nicht nur im Familienunternehmen, sondern gilt auch als Initiant des Flugplatzes Grenchen. Unter seiner Führung und mit Unterstützung anderer einflussreicher Grenchner wurde 1931 die Sektion Grenchen des Aero-Club Schweiz gegründet. In der Witi auf dem Römerfeld pachtete die Sektion ein 120 Meter breites und 210 Meter langes Areal für ihren Flugplatz. Das erste Flugzeug, eine De Havilland DH 60 Moth wurde vom Militärpiloten und Fluglehrer Ernst Knab, der im Betrieb von Schild arbeitete, von England nach Grenchen geflogen. Dies war der Start der Entwicklung vom Flugplatzzum Flughafen Grenchen. 1970 durfte Schild als Ehrenpräsident der Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG die erste Hartbelagspiste feierlich eröffnen. Neben dem Flugplatzwar Schild 1937 ausserdem ein Initiant des Industrie- und Handelsverband Grenchen und Umgebung, sowie 1932-1942 Präsident der Aufsichtskommission der Uhrmacherschule Solothurn und galt zudem als Förderer der Blasmusik. Von 1926-1933 war Schild Vize- bzw. Präsident der christ-katholischen Gemeinde in Grenchen.

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Quellen[Bearbeiten]