Giuseppe Mazzini

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Giuseppe Mazzini
* 22. Juni 1805 in Genua (Italien)
† 10. März 1872 in Pisa (Italien)
Italienischer Jurist, Demokrat und Freiheitskämpfer.


Giuseppe Mazzini, 1805-1872.

Giuseppe Mazzini kämpfte für die Unabhängigkeit Italiens im 19. Jahrhundert. Er fand während seiner Verfolgung (1835-1836) in Grenchen Zuflucht.
Mazzini wurde 1805 in Genua (I) geboren. Er verstarb 1872, 67-jährig in Pisa.

Grenchen[Bearbeiten]

Vom 26. April 1835 an fand Giuseppe Mazzini bei der Familie Girard Zuflucht im Bachtelenbad in Grenchen. Hier redigierte er die Zeitschrift La jeune Suisse/Die junge Schweiz.

Als der Druck des Auslandes und der Schweizer Eidgenossenschaft immer stärker wurde, nahmen ihn die Stimmberechtigten Grenchens am 12. Juni 1836 ins Bürgerrecht auf. Dieses mutige Unterfangen wurde jedoch von der Solothurner Regierung rückgängig gemacht.

Am 1. Januar 1837 verliess Mazzini Grenchen und begab sich nach London. Dort organisierte er die italienischen Arbeiter und agitierte gegen die Fremdherrschaft in Italien. Seine Anhänger formierten sich im Partito d’Azione (deutsch: Partei der Aktion).[1]

Sonstiges[Bearbeiten]

Giovanni Domenico Ruffini flüchtete mit Mazzini nach Grenchen. Ruffini verarbeitete seine Zeit in der Stadt in seinem 1867 erschienenen Buch A quiet nook in the Jura (deutsch 1938: Aus der grossen Zeit des Grenchenbades)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Giuseppe Mazzini im Bachtelenbad zu Grenchen Jahrbuch für solothurnische Geschichte, Band 26, 1953, Seiten 223-227